HeilpraktikerIn oder SchulmedizinerIn? Wo liegen die Unterschiede?

HeilpraktikerIn oder SchulmedizinerIn? Wo liegen die Unterschiede?

Als Alternative zur Schulmedizin bekommt man nicht nur in großen Städten wie Hamburg, Berlin oder Köln immer öfter die Empfehlung: »Versuch’s doch mal mit einer Heilpraktikerin oder einem Heilpraktiker!« Was ist dran am Trend zur sanften Medizin? Haben HeilpraktikerInnen mit der Kombination aus Naturheilkunde und Homöopathie viel mehr Antworten auf gesundheitliche Probleme als die klassische Schulmedizin oder handelt es sich hier eher um Placebo-Effekte? Wir fassen die wichtigsten Punkte für Dich zusammen.

Vor- und Nachteile der Schulmedizin

Unsere moderne Medizin kann unglaublich viel und entwickelt sich ständig weiter. Lange unheilbar geglaubte Krankheiten sind dank ihr keine Bedrohung mehr. Diese junge Medizinform kann durch verschiedene moderne Ansätze die Lebenserwartung Betroffener sogar deutlich steigern. Ihre Stärken liegen insbesondere in der Akutmedizin, wie die Behandlung eines Herzinfarktes, Schlaganfalls oder auch in einigen, notwendigen Operationen. Dem gegenüber steht ein Gesundheitssystem, das auf Kosteneffizienz setzt und deren Herangehensweise eher über die Behandlung von Symptomen, statt der Suche nach den Ursachen erfolgt. Der wirtschaftliche Druck für Ärztinnen und Ärzte ist so groß, dass im hektischen Praxisalltag selten Zeit für ein ausführliches Gespräch besteht. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen ist diese Art der Medizin sehr nachteilig, denn gerade Sie benötigen besondere Zuwendungen von den SpezialistInnen. Das bloße Verschreiben von Medikamenten ist eben nicht ausreichend, wobei diese zudem mit erheblichen Nebenwirkungen behaftet sein können. Die Ursache ist dann meist noch immer nicht behoben worden.

Was leisten HeilpraktikerInnen?

HeilpraktikerInnen gehören nicht dem Berufsstand der ÄrztInnen an, wobei sich ÄrztInnen wiederum homöopathisch weiterbilden können. Bis heute existiert kein staatlich anerkannter Ausbildungsweg, welchen zum Beispiel PhysiotherapeutInnen durchlaufen müssen. Allerdings findet eine staatlich angeordnete und durch die Gesundheitsämter durchgeführte Überprüfung, am Ende der HeilpraktikerInnen Ausbildung statt. Genau wie bei ÄrztInnen auch, ist es bei HeilpraktikerInnen ebenfalls ratsam, genau auf die Zusatzqualifikationen zu achten:

  • Homöopathie
  • Pflanzenheilkunde
  • Osteopathie
  • Akupunktur
  • Autogenes Training
  • Hypnose u.v.m.

Und, ist sie oder er in einem der verschiedenen Dachverbände wie dem Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. oder dem Allgemeiner Deutscher Heilpraktikerverband e.V. Mitglied?

Zahlt die Krankenkasse den Besuch bei HeilpraktikerInnen?

Ob Homöopathie etwa wirklich wirkt oder nur der Glauben an die Heilkraft die Selbstheilung fördert, ist umstritten. Einige gesetzliche, wie auch private Krankenversicherungen übernehmen, zumindest in Teilen, die Kosten eines Besuchs bei HeilpraktikerInnen. Du musst jedoch in der Regel noch einen Eigenanteil selbst tragen. Das Konzept der HeilpraktikerInnen bedingt es, dass sich diese viel Zeit für ihre PatientInnen nehmen. Die HeilpraktikerInnen erkundigen sich nicht nur nach Deinen Beschwerden, sondern nehmen sich Deine Lebensumstände genau unter die Lupe. Denn oft liegen hier wirksame Hebel verborgen, die bei der Linderung Deiner Grunderkrankung helfen können.

Kann der Heilpraktiker den Arzt ersetzen?

Schulmedizin vs. Heilpraktiker: Beide Ansätze haben ihre Vor- und Nachteile. HeilpraktikerInnen müssen ihre Grenzen kennen und Dich bei insbesondere potenziell lebensbedrohlichen Zuständen, wie etwa bei schweren Infektionen oder Blinddarmentzündungen an den Schulmediziner verweisen, denn die Naturheilkunde kann in diesen Fällen im besten Falle, sehr gut unterstützen, aber die klassische Schulmedizin nicht ersetzen. Dafür hat die klassische Medizin meist nicht den ganzheitlichen Blick auf den Menschen, sodass den so arbeitenden KollegInnen schlichtweg wichtige Informationen zur Behandlung des Menschen, fehlen.

Ganzheitliche Medizin: Ist Kianava eine Alternative zum Heilpraktiker?

Die Ganzheitliche Medizin macht sich das Beste aus beiden Welten zu nutze: Ein ganzheitlicher Arzt hat immer ein Medizinstudium durchlaufen und verknüpft dieses Wissen mit wissenschaftlich erprobten Methoden aus der Naturheilkunde. Bei Kianava haben wir diesen Ansatz sogar noch weiter gedacht. Wir nehmen uns viel Zeit für ein ausführliches Gespräch und stellen Dir ein komplettes Expertenteam zur Seite. Dazu gehören ein ganzheitlicher Arzt sowie verschiedene TherapeutInnen und Coaches mit fundierter Ausbildung. Gemeinsam entwickelt ihr einen Therapieplan, der genau zu Dir und Deinen Bedürfnissen passt – und alles bequem online. Gerade bei chronischen Stoffwechselerkrankungen, Stress und zahlreichen Frauenleiden erweist sich der ganzheitliche Ansatz als echtes Plus für Gesundheit und mehr Lebensqualität.

https://www.heilpraktiker.org/haeufige-fragen

https://www.deutschlandfunk.de/heilpraktiker-eine-branche-auf-dem-pruefstand.724.de.html?dram:article_id=468268

https://de.wikipedia.org/wiki/Heilpraktiker

https://www.helmholtz.de/gesundheit/wirkt-homoeopathie-wirklich/

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/homoeopathie-wissenschaftlich-nicht-nachvollziehbar/

https://www.praktischarzt.de/ratgeber/ganzheitliche-medizin/